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Umweltschutz

Kein CO2-Endlager und kein Fracking in Nordfriesland
Kohlekraftwerke nein Danke!

Dunkle Wolken ziehen über Nordfriesland auf.

CO2-Endlager
In Teilen Nordfrieslands und Schleswig-Flensburgs soll nach dem Willen eines großen Energiekonzerns ein CO2-Endlager errichtet werden.
Die weder ausgereifte noch auf nachhaltige Gefahren und Belastungen für Mensch und Natur geprüfte Technologie der Verpressung und Endlagerung von kontaminiertem CO2 darf nicht verwirklicht werden, weder in Schleswig- Holstein noch anderswo. Wer diese dennoch will, muss sich darüber klar sein, dass damit der Bau und Betrieb von immer mehr und immer größeren Kohlekraftwerken unterstützt wird und der Profit der Energieriesen weiter ansteigt, die Strompreise weiter steigen werden, Steuergelder in Milliarbenhöhe verschleudert werden und der flächendeckenden Ausbau der Gewinnung regenerativen Energien massiv behindert wird.

Fracking
imageMit Hilfe des Frackings wollen Energiekonzerne deutschlandweit Erdgas/Erdöl fördern. Um an Gas- und Ölvorkommen zu gelangen wird ein hochgiftiger Chemie-Cocktail unter hohem Druck (ca.1200 bar) mit Wasser und Quarzsand in den Boden gepresst. Das Gestein im Untergrund wird aufgesprengt und gibt so das eingeschlossene Erdgas/Erdöl frei. Diese Fördermethode kann unser Grundwasser verseuchen und produziert Millionen Liter giftiger Abwässer für deren sichere Entsorgung es derzeit keine Lösung gibt. Solange die Risiken nicht total ausgeschlossen sind, muss Fracking nach unserer Ansicht verboten werden.

Die Planung von CO2-Endlagern und Fracking betrifft auch unsere Uthlande. Es darf nicht sein, dass diese einmalige Naturlandschaft Weltkulturerbe Wattenmeer durch kurzsichtiges Profitstreben großer Energiekonzerne gefährdet und unwiederbringlich zerstört wird.
Wir wehren uns dagegen, verantwortungslos gegenüber Mensch und Natur zu handeln, unseren Kindern und künftigen Generationen unüberschaubare Verluste und Belastungen zuzumuten.

BUND: No Fracking 2014
Energiewende in SH 2013
Warnung vor CCS 2011
Resolution des Kirchenkreises Nordfriesland
Stellungnahme CCS 2009